attraktiv, agil, anders - Vereinbarkeit geht nur gemeinsam

Herzliche Einladung zum  

Kongress am 3. Dezember 2018, 12:30 bis 17:30 Uhr

in der IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4


Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gilt es für Unternehmen heute mehr denn je, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Auch die Unternehmenskultur spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie beschreibt die Werte und die Haltungen, die das Verhalten der Mitarbeitenden in der Arbeit prägt. Diese Werte und Haltungen finden ihren Ausdruck nicht nur in der konkreten Sprache, sondern auch in nonverbalen Reaktionen. Sie haben Einfluss sowohl auf die Arbeitsabläufe als auch auf den Umgang untereinander und mit Kunden. Sie bestimmen die Loyalität der Mitarbeitenden zum Unternehmen – und können in schwierigen Zeiten oft das Zünglein an der Waage sein.

Ein zentrales Element der Unternehmenskultur sind die Möglichkeiten, die ein Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbietet. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten ein Umdenken hinsichtlich der Balance zwischen verschiedenen Lebensbereichen stattgefunden hat, empfinden es viele Beschäftigte nach wie vor als schwierig, die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen mit dem Beruf zu vereinbaren. Viele Unternehmen bieten heute zwar Maßnahmen zur Vereinbarkeit an. Doch eine familienbewusste Unternehmenskultur ist weit mehr als die Summe einzelner Maßnahmen. Sie muss entwickelt, verankert und insbesondere auch gelebt werden.

Eine „echte“ familienbewusste Unternehmenskultur sieht erwerbsarbeitsreduzierte oder freie Zeit nicht als Nachteil an, sondern versteht den „Arbeitsplatz Familie“ als Kompetenzschmiede. Damit entlastet ein familienfreundliches Unternehmen seine Mitarbeitenden – und profitiert auch von den positiven Effekten dieser Sichtweise. Ein solches Unternehmen ist wiederrum nicht nur für die Beschäftigten ein attraktiver Arbeitgeber, sondern auch für qualifizierte Fachkräfte auf dem Markt.

Doch wie kann eine solche Unternehmenskultur gelingen? Und vor allem auch: Wer sind ihre Treiber? Stellt die Geschäftsleitung die Weichen? Agieren Personaler und Betriebsrat als Sprachrohr der Be-legschaft? Sind es die Beschäftigten selbst, die als Erste kulturverändernd wirken? Oder geht Vereinbarkeit gar nur gemeinsam? Dieser Frage geht der 13. Kongress in der Reihe „Dialog Beruf & Familie in Hessen“ nach. In vier Foren liefern treibende Akteure aus Unternehmen verschiedener Branchen und Größen innovative Praxisbeispiele, wie eine moderne Arbeitsorganisation für Beschäftigte in allen Lebensphasen etabliert werden kann.

Ziel des Kongresses ist es,
- die Bedeutung der Unternehmenskultur für eine gelebte Familienfreundlichkeit in Hessens Arbeitswelt zu unterstreichen,
- verschiedene Treiber für eine familienbewusste Unternehmenskultur vorzustellen,
- Optionen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufzuzeigen, sowie
- neue Impulse und Transfermöglichkeiten für das eigene Unternehmen zu bieten.

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