Veranstaltungsdokumentation

Wirkungen der Arbeit mit Vätern

Je stärker Väter zum Thema und zur Zielgruppe werden, desto wichtiger ist es für alle fachlich Beteiligten, sich über Ziele der Väterarbeit zu verständigen und sich über angemessene Methoden für aussagekräftige Wirkungsbeobachtung zu informieren.

Rund 75 Teilnehmende (Bildergalerie) fanden sich am 22. April im Haus am Dom in Frankfurt am Main ein, um im Sinne der Veranstaltung,

  • Motive, Orte und Ziele von Väterarbeit zu definieren
  • sich als Praktiker, Wissenschaftler und Auftraggeber in der Väterarbeit zu vernetzen
  • Elemente einer Definition einer spezifischen Qualität von Väterarbeit herauszuarbeiten
  • Ansätze und Elemente für eine Evaluation von Väterarbeit aufzuzeigen

Veranstalter

Nach der Begrüßung des Hausherrn Dr. Hans Prömper von der katholischen Erwachsenenbildung, Bildungswerk Frankfurt, steckte Eberhard Schäfer, Leiter des Väterzentrums Berlin im Eröffnungsvortrag den Rahmen der Väterarbeit ab.

Drei exemplarische Handlungsfelder der Arbeit mit Vätern wurden im ersten von Natasha Walker geführten Impulsdialog dargestellt. Für die Familienbildung konnte Eberhard Schäfer die Arbeit des Väterzentrums Berlin anhand des Bewerbungsfilms für den Karl Kübel Preis skizzieren.

Auch die interkulturelle Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen konnte Agnes Heuvelmann, Referatsleiterin im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in NRW, anhand eines Films zu den Projekten beschreiben. 

Vom Handlungsfeld der Arbeit mit Vätern in Unternehmen berichtete Volker Baisch, Geschäftsführer der Väter gGmbH, Hamburg.

Bevor die Moderatorin in einer zweiten Runde Impulsdialog die Evaluation der jeweiligen exemplarischen Projekte zum Thema machte, aktivierte sie die Teilnehmenden an acht Dialogtischen. Jeder Tisch stand für ein Handlungsfeld, zu dem versucht wurde, die Ziele, Zielgruppen, Qualitätskriterien und gewünschte Wirkung zu beschreiben (Dokumentation der "Tischdecken" bei Downloads in der rechten Spalte).

Stefan Reuyß von SowiTra, Berlin, hat das Väterzentrum Berlin evaluiert und konnte die Ergebnisse knapp darlegen (siehe PDF rechte Spalte).
Michael Tunc legte die Ergebnisse der Evaluation der interkulturellen Arbeit mit Vätern in NRW vor, die er über das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung im Auftrag des Ministerium durchgeführt hat (siehe PDF rechte Spalte).
Volker Baisch zeigte im Anschluss Auswertungen der Rückmeldungen aus dem firmenübergreifenden "Väternetzwerk. Unternehmen vernetzen Väter" (Siehe PDF rechte Spalte).

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in zwei Runden fünf Impulsmeetings besuchen. Die Impulse sind ebenfalls unter den PDFs dokumentiert . 

Impulsmeeting 1: Methoden der empirischen Wirkungsmessung.
Impuls: Dr. Andreas Eickhorst, Deutsches Jugendinstitut
 
Impulsmeeting 2: Väter mit Migrationshintergrund: anders und/oder gleich?
Impuls: Michael Tunç
 
Impulsmeeting 3: Väter in Unternehmen
Impuls: Volker Baisch
 
Impulsmeeting 4: Was kann Väterarbeit verändern?
Impuls: Dr. Hans Prömper, Dr. Harald Seehausen
 
Impulsmeeting 5: Wer bezahlt, bestimmt?
Impuls: Agnes Heuvelmann, Dr. Ulrich Kuther