Pressemitteilungen September 2011

Leseurkunden im Stadion

Abschluss von "kicken&lesen 2011" beim Heimspiel des FSV Frankfurt

Frankfurt, 11. September 2011.- Der FSV Frankfurt fördert nicht nur das Fußballspielen, sondern auch die Lesefähigkeiten von Jugendlichen. Gemeinsam mit der „hessenstiftung – familie hat zukunft“ wurden vor dem Spiel des FSV Frankfurt am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue Urkunden an die erfolgreichen Teilnehmer des Kooperationsprojekts „kicken & lesen“ verliehen. Alle 38 Teilnehmer wurden dazu vom FSV Frankfurt ins Frankfurter Volksbank Stadion eingeladen und fieberten bei den zahlreichen Pfosten- und Lattentreffern der Schwarz-Blauen mit. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner ließ es sich nicht nehmen, die Kinder und Jugendlichen aus den drei Projektgruppen Bensheim, Dautphetal und Limburg persönlich zu beglückwünschen.

Im Interview mit FSV-Stadion-TV bekräftigte Grüttner: „Jungs begeistern sich für Fußball und übers Kicken lassen sie sich auch für anderes motivieren. Warum dann nicht diese Begeisterung fürs Lesen nutzen? Deswegen habe ich sehr gern die Urkunde für die Teilnahme am Projekt ausgestellt.“

Für den FSV Frankfurt betonte Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation: „Wir sind als FSV Frankfurt vertreten die Auffassung, dass Kinder und Jugendliche ganzheitlich gefördert werden sollten. Unser Nachwuchs soll nicht nur fit auf dem Platz, sondern auch fit in der Schule sein und mit der notwendigen sozialen Kompetenz ausgestattet werden. Für die schulische Ausbildung ist Lesen natürlich ein elementarer Bestandteil und wird von uns daher gerne mit dem Projekt „kicken & lesen“ explizit gefördert.“

Ziel des Projektes ist es, Jungen zwischen 10 und 14 Jahren aus lesefernen Familien durch Fußball zum Lesen zu motivieren. Die zehntägigen Projekte berücksichtigten didaktisch-methodische Elemente von kicken & lesen, wie z.B. die Kombination von Bücherinhalten und Fußball. Durch den Fußball sollen Maßnahmen zur Stärkung der Lese- und Sozialkompetenz sowie der Gewaltprävention bei Jungen erprobt und durchgeführt werden. Zusätzlich enthalten die Projekte Bausteine zur Integration von Jungen mit Migrationshintergrund. Zudem nahmen Schüler der Projektkurse auch an den Sommerkursen der FFH-Fußballschule teil, die sich auch für die genannten Ziele stark macht.

V.l.n.r: Stadionsprecher Frank Piroth, Staatsminister Stefan Grüttner, Beiratsvors. der Hessenstiftung, Jens-Uwe Münker FSV, Geschäftsführer Organisation des FSV, Daniel Reuter aus Dautphetal, Jonas Mester aus Limburg, Berkan Budak aus Bensheim und Dr. Ulrich Kuther, Geschäftsführer Hessenstiftung.

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