Glücksfall für das Familienland Hessen
Sozialminister Grüttner dankt der Karl Kübel Stiftung für die erfolgreiche Geschäftsführung der Hessenstiftung
Bensheim, 23. November 2010. Aus Anlass der Eröffnung des 10. Gründungsjahres der hessenstiftung – familie hat zukunft übernommen hatte.
Im Namen des Vorstands der Karl Kübel Stiftung konnte Daniela Kobelt Neuhaus den Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner als Beiratsvorsitzenden, die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler als stellvertretende Beiratsvorsitzende und die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium Petra Müller-Klepper als Vorstandsvorsitzende der Hessenstiftung begrüßen. Kobelt Neuhaus wies auf die beispielhafte Kooperation zwischen der Karl Kübel Stiftung und dem Sozialministerium in den vergangenen Jahren hin: „Sowohl im Hinblick auf die hessenstiftung, als auch bei der Durchführung des Hessischen Familientages, beim dreijährigen Modellprojekt zur Stärkung der Kindertagespflege in Hessen, beim Härtefonds zur Mittagessensversorgung an hessischen Schulen und bei weiteren Projekten der frühkindlichen Bildung und Betreuung waren und sind wir gemeinsam erfolgreich.“
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stiftungsbeirats dankte Sozialminister Grüttner der Karl Kübel Stiftung für die erfolgreiche Geschäftsführung: „Die Ziele von Hessenstiftung und Karl Kübel Stiftung stimmen in ganz wesentlichen Punkten überein, und ihre Arbeit kommt den gleichen Zielgruppen zugute – Kindern und Familien. Die enge Zusammenarbeit der Stiftungen ist ein Glücksfall für den weiteren Ausbau des Familienlandes Hessen.“
Staatssekretärin Müller-Klepper wies darauf hin, dass die hessenstiftung – familie hat zukunft das vom Fördervolumen größte Projekt seit vier Jahren auch im Landkreis Bergstraße betreibe. Unter dem Titel „Keiner fällt durchs Netz“ suchten Familienhebammen gerade die Familien auf, welche sich in ihrer Problemlage im ersten Lebensjahr eines Neugeborenen nicht ausreichend zu helfen wüssten. Auch im „Jubiläumsjahr“ starte die Stiftung wieder drei interessante Projekte: mit „Vorlesen in Familien“ würde in Gießen eine ebenfalls aufsuchende Arbeit von speziell geschulten ehrenamtlichen Vorlesern zugunsten von Kinder gefördert, deren sprachliche und kognitive Entwicklung sonst in ihren Familien nicht ausreichend unterstützt werde. Ein zweites Leseförderungsprojekt „Kicken und Lesen“ ziele auf Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren, deren Bildungskarriere vorzeitig zu enden drohe. Erstmalig für ganz Deutschland werde schließlich in einem sogenannten „Inklusionsbarometer“ erhoben, was 10jährige Kinder mit besonderem Förderbedarf über die ihre Kindheit betreffenden Themen dächten.
Gegründet wurde die hessenstiftung – familie hat zukunft am 30.11.2001 auf Initiative des Hessischen Sozialministeriums gegründet. Die Stiftung ist mit einem Vermögen von rund 10 Millionen Euro ausgestattet und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke der Familienförderung. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung der Familie in der Gesellschaft zu stärken und ihr das Leben zu erleichtern, indem die wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert und bestehende Hindernisse auf dem Weg zu einer familiengerechten Gesellschaft überwunden werden.
Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.
Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen.